Zeeman und Weihnachten

Bald ist es soweit…Weihnachten steht vor der Tür!
Naja ok, es dauert zwar noch ein paar Wochen aber was habe ich die letzten Jahre immer mehr gelernt habe..die Vorweihnachtszeit ist der eigentliche Knaller.
Plötzlich sieht man Ende November überall nur noch rot/weisse Lichter, Weihnachtsmänner die an Balkonen raufklettern und mich in der Küche beim Keksteig naschen (schmeckt doch auch viel besser als die fertigen Kekse..).

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Und dann kommt Zeeman mit seinen Weihnachts-Items.
Und Mia und ich nur noch „Yeeeah, lass uns in die Pulli’s schmeißen und sie erst wieder ausziehen, wenn Weihnachten vorbei ist.“
Die sind nämlich wirklich cool!
Und obwohl ich nie der allergrößte Weihnachtsfan war (gibt ja wirklich welche die rasten regelrecht aus), diese Pulli’s sind ein Muss.

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Über die Mütze und die Handschuhe müssen wir gar nicht erst diskutieren und Schmuck kann auch jeder gebrauchen.
Da ich nicht der größte Schmuckfan bin, hat sich Mia natürlich alles gekrallt, was ich vollkommen in Ordnung finde denn wenn es mal kaputt geht, war es halt nicht überteurter Schmuck.

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Aber das Kleid ist ihr persönliches Lieblingsstück aus der Zeeman Kampagne und wird auch schon den ganzen Tag nicht ausgezogen.

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Im Grunde hat Zeeman also wieder alle Register gezogen, um uns mit günstigen und guten Sachen zur passenden Jahreszeit zu versorgen und glücklich zu machen.
Zur Seite geht es hier lang : http://bit.ly/2bj2jZX

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Meine Reise nach Bali – auf die Insel der Widersprüche

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Eine Reise hat ja bekanntlich ihre Höhen und Tiefen. Das ist mir klar. Das war mir klar. Mir war auch klar, dass ich jetzt stark bleiben muss, als ich ein Tag vor Abreise mit Gliederschmerzen und Schüttelfrost, die Rucksäcke fertig packen musste. Auch den Angriff einer Ratte im Restaurant in Bangkok, die sich durch die Bretter durchnagen wollte, um an das heruntergefallene Essen von meiner Tochter zu gelangen, habe ich abgehakt unter Erfahrungen mit ekligen Tieren in Asien. Die Einreise nach Kambodscha, die sich zu einer eigenen Wissenschaft herausstellen sollte, und die Frage wohin das ganze Geld geht. Schließlich zahlt jeder der in das Königreich einreisen möchte 32 Dollar. Ja auch Babys. Aber am Ende war das allerdings alles rein gar nichts, gegen das was uns noch erwarten sollte. Und Schuld war ein harmloser Fruchtshake. Aber der hatte es leider in sich. Und da ich auch unser Kind davon probieren lies, erwischte es uns beide. Eine Lebensmittelvergiftung. Während sie bei mir nur einen Tag anhielt, hatte unsere Tochter damit wesentlich länger zu kämpfen. Und so kam es, dass der Durchfall bei Abreise aus Thailand immer noch anhielt und auch in Singapur nicht besser wurde und seinen Höhepunkt am Flughafen kurz vor Abflug nach Bali erreichen sollte.

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Versteht mich jetzt bitte nicht falsch, denn unser zweimonatige Trip durch Asien war trotz allem eine wunderschöne Erfahrung. Wir haben interessante Menschen kennen gelernt, uns selber neu erfahren, atemberaubende Landschaften gesehen und sind in exotische Welten eingetaucht. Aber soll ich euch was sagen? Während bei den Erinnerungen an Vietnam, Kambodscha oder Thailand mein Herz sofort wehmütig wird und ich am Liebsten SOFORT wieder zurück reisen möchte, blieb Bali am Ende ganz weit hinter meinen Erwartungen.

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Immer wieder liest man sich durch Reiseblog – Berichte, die sich vor lauter Schwärmerei kaum zügeln können. „Faszination Bali“, „Oh Bali Life“, „Bali -Liebe unseres Lebens“, sind nur einige Titel, die diese euphorischen Texte einläuten. Bin ich die Einzige, die Bali den Titel „Oh Bali – wie sehr war ich von dir enttäuscht“ geben würde? Nein – denn auf unserem Rückflug nach Deutschland sollte ich auf eine Backpackerin treffen, die mich in all dem bestätigen sollte, was ich mir in einem langen Gespräch mit ihr von der Seele reden konnte. Bali hat an Flair verloren. Der Tourismus hat Bali in der Hand und breitet sich immer mehr aus. Es gibt nur noch wenige Ecken, die „unberührt“ erscheinen, die authentisch sind, wo man noch etwas von Balis früher Magie finden kann. Von dieser, von meiner ganz eigenen Erfahrung mit Bali möchte ich euch nun berichten. Aber nun auf Anfang:

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„Welcome to Bali“ begrüßte er uns. Kaum hatte er diese drei Worte ausgesprochen, hätte ich ihm am liebsten mit der flachen Hand ins Gesicht geschlagen. Da standen wir. Kurz vor Mitternacht. Zwei Stunden zuvor aus Singapur angereist. Mit unserer Tochter auf den Arm, deren Margen Darm Infekt seinen Höhepunkt bei 40 Grad Fieber erreichte. In einem der dreckigsten Zimmer, die ich je in meinem Leben gesehen habe. Die Raumtemperatur betrug um die 50 Grad, die Klimaanlage war kaputt, das WIFI funktionierte nicht und aus dem angrenzendem Pub wehte uns Zigarettenqualm und grausamer Karaoke Gesang entgegen. Die Nacht verbrachten wir bei offener Tür, da es draußen kühler war, als im Zimmer, ich hellwach, mit unserer kranken Tochter auf dem Arm, mein Mann, ebenfalls wach, um uns vor Moskitos und Kakerlaken zu bewahren. Um 6:32, als die Sonne aufging, schnappten wir uns unsere Rucksäcke und liefen die Straßen entlang, die uns Richtung neuer und bereits gebuchter Unterkunft führen sollten. Auch bei Tageslicht sah es hier nicht viel besser aus. So hatte ich mir Seminyak nicht vorgestellt. Während wir uns also auf die Suche nach einem netten Cafe machten, um etwas passendes zu frühstücken, stellte sich mir die Frage: Das war also Bali?

DAS Reiseziel das ich mich während unseres gesamten Trips am meisten gefreut hatte. In diesem Moment wollte ich einfach nur weg. Zurück nach Thailand. Nach Koh Lanta. Unserer kleinen verträumten Hippie Insel. Aber es bringt nichts. Zu jammern. Und schon gar nicht, wenn man doch auf einer vermeintlichen Trauminsel wie Bali angekommen ist, dachte ich mir. Nach vorne blicken. So schlimm kann es doch gar nicht sein. Wir sind doch auf Bali, die Insel der Götter, redete ich mir immer wieder ein, um die immer wieder aufkeimende Enttäuschung zu verdrängen. Wir hatten einfach nur einen schlechten Start. Einen Tag zu früh angereist, nahm das Unheil doch bereits in Singapur seinen Lauf. Als wir nämlich vor der Entscheidung standen, zurück ins noch nicht gebuchte 150 Dollar Hotel mit dem 60 Dollar Taxi, um dann am nächsten morgen wieder für 60 Dollar zum Flughafen anzureise. So entschieden wir uns ganz abenteuerlustig für eine 25 Dollar Umbuchung. No risk no fun, und was sollte schon nach perfekten Aufenthalten in Vietnam, Kambodscha und Thailand gerade auf Bali schief gehen…Weiter dachten wir einfach nicht nach.

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…einen letzten Schluck aus meinem 5 Dollar Kaffee und dann ging es endlich in unsere vorab gebuchte Unterkunft. Und die war auch wirklich wunderschön. Eine Villa, mit eigenem Pool, in der Nähe des Strands. Jackpot, dachten wir uns, und fingen endlich an uns zu entspannen. Ein Spaziergang zum Strand und Meer ließ die erste Euphorie allerdings wieder abebben. Habe ich Ballermann Urlaub gebucht? Nein. Aber warum war ich dann hier? Mehrmals musste ich mich vergewissern, dass wir nicht im benachbarten Kuta untergekommen sind. Dies gilt ja als Ballermann der Australier. Wir konnten hier nicht lange bleiben, soviel war mir sofort klar und bis auf einen traumhaften Sonnenuntergang und einem atemberaubenden Besuch des Tanah Lot Tempels verbinde ich bis heute keine schöne Erinnerungen an diesen Ort. Jetzt standen wir vor der Herausforderung , wo wir auf dieser überfluteten Insel zu inneren Ruhe finden sollten? Wo sind diese magischen Orte, die uns inspirieren und anregen sollten. Am nächsten Tag sollte es also nach Ubud gehen.

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Drei Wörter, bei denen ein Großteil der Balinesen nur noch die Augen verdrehen. „Eat, pray, love“ Der weltweite Erfolg dieses Bestseller Romans und der anschließende Kinofilm mit Julia Roberts hat Bali und insbesondere Ubud mit voller Wucht getroffen. Soviel ist klar. Denn auch hier zerstörte die Realität meine malerischen Vorstellungen von diesem Aufenthaltsort. Das ehemals idyllische Künstlerdorf im Hinterland von Bali, einst malerisch eingebettet in üppigen Reisterrassen, ist heute vor allem nur noch eine Touristenattraktion. In den frühen Morgenstunden strömen hunderte Vans und Busse aus allen Himmelsrichtungen in die schmalen Gassen von Ubud. Den künstlerischen Aspekt in den Geschäfte und Ständen konnte ich hier aber nicht erkennen. Ich habe nur Souvenirshops gesehen. In Hundertschaften strömt man nun in den „Sacred Monkey Forest“, um für einen Schnappschuss mit den rotzfrechen, aber heiligen Affen zu posieren. Unser Ausflug dorthin fand ein jähes Ende, nachdem meine Tochter fast von einem dieser Affen gebissen wurde und unser kompletter Windelvorrat, zerstreut im Wald, unter todesängsten von mir dann wieder eingesammelt werden musste. Immerhin ist für das passende Unterhaltungsprogramm am Abend gesorgt und so entschied ich mich zu einen der hier täglich angebotenen Shows in einen der Tempel zu gehen. Sie greifen vor allem traditionelle Aspekte des allgegenwärtigen Hinduismus auf. Nach Sonnenuntergang, im Schein der Kerzen und Fackeln, während dieser doch sehr befremdlichen Melodien in meine Ohren drangen, versöhnte ich mich für einen kleinen Augenblick mit Bali und schloss diesen magischen Moment in mein Herz ein.

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Unsere Reise führte uns weiter nach Lovina. Nicht ohne auf dem Weg dorthin diverse Stationen einzuhalten. So hielten wir an den Jatiluwih Reisterrassen, Unesco Weltkulturerbe und daher noch die wohl ursprünglichsten und beeindruckendsten in ganz Bali, am Pura Tirta Empul, eine der heiligsten und wichtigsten Tempelanlagen Bali. Man sagt, die heiligen Quellen heilen Krankheiten und Schmerzen weswegen sämtliche Einheimische täglich dort hinpilgerten. Wir besuchten den Pura Ulun Danu Bratan, malerisch auf einer Insel inmitten des Bratan Sees, vor einer idyllischen Bergkulisse gelegen und machten einen Ausflug zu den Gitgit waterfalls, ein atem,beraubendes Naturspektakel . Zweifelsohne lässt sich also bestreiten, dass dies wundervolle Erfahrungen und Eindrücke waren. Während wir zwischen den unendlichen weiten der grünen und wahrlich kunstvoll angelegten Reisterrassen lang liefen, ehrfürchtig jeden einzelnen Tempel betraten, und fasziniert von der Gewalt des Wasserfalls waren, platzen unsere zuvor gewonnen und verträumten Ansichten von Bali spätestens an den Ausgängen. Dort wurden wir, die Touristen, nämlich durch ein Labyrinth von Marktständen, die billige Hosen, T-Shirts mit „Bintang“ Aufdrucken, Chemieverseuchte Sarongs und Penis-Flaschenöffner für 1 Dollar anboten, zurück zu unseren Fahrern, geführt. Der Norden Balis entpuppte sich als der bisher authentischste Aufenthalt auf der Insel, gleichwohl die schwarzen vulkanischen Strände nicht jedermanns Sache sein können. Auch für uns nicht. So reisten wir von dort wieder komplett in den südlichsten Teil der Insel, in der Hoffnung in Uluwatu mit seinem Padang Padang Beach endlich auch ein paar Traumstrände anzutreffen. Mit dem Roller erkundeten wir dort die Gegend, shoppten ausgefallene Klamotten, trafen auf stylische Surferboys und ernährten uns nur noch vegan und organisch. Wir hatten also das Hipster Paradies in Bali gefunden. Aber immer noch nicht Balis wahres Gesicht entdeckt. Hier endete auch unsere Reise auf Bali und es ging wieder zurück nach Deutschland.

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Mein persönliches Fazit? An dieser Stelle möchte ich erwähnen, dass die Betonung auf „persönlich“ liegt. Denn hier geht es ausschließlich um meine doch eigentlich immer sehr realistische und objektive (ok, ich gebe zu, in diesem Fall natürlich mit ein wenig Enttäuschung angehauchte) Meinung über das Traumziel Bali. Für Urlauber ist es sicherlich perfekt, aber auch für Leute, die auf authentische Einblicke in ein Leben anderer Kulturen werfen möchten? Bali hat zwei Gesichter. Einmal das geschminkte Gesicht. Die Touristenhochburgen, die aus Balis Grünflächen eine gigantische Hotelfläche gemacht hatten, wo traditionelle Restaurants dem westlichen Standard weichen mussten, für Reisende, die Entspannung und Urlaub suchen, noch ein wenig gemischt mit der indonesischen Lebensart. Doch es muss noch irgendwo die die ungeschminkte Version von Bali geben. Doch wo sie ist, das weiss ich nicht? Vielleicht im Norden Balis. Definitiv nicht in Seminyak, nicht in Ubud, nicht in Uluwatu. Aber ganz sicher dort, wo sich die wenigsten Touristen hin verirren…

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Ein Text von Teres
Instagram: little.linas.journey
Blog: http://www.mama-razzi.com

The same procedure as last Babymann

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Männer haben AUCH Gefühle. Hunger zum Beispiel.
Grundsätzlich ist diese Weisheit ja nicht mal ganz von der Hand zu weisen. ABER: Sie ist eben auch nicht vollständig.
Denn Männer haben durchaus auch noch eine ganze Reihe anderer Gefühle in ihrem Repertoire. Ich versuch mal, sie euch im Rahmen dieses Blogbeitrags ein wenig näher zu bringen.

Es geht um das Thema Geburtsbericht. Und ja, ich weiß, es wurde schon sehr viel darüber gesagt. Nur eben nicht von mir. Und ich denke, keine Geburt dürfte én detail genau so sein, wie die andere. Jede erzählt ihre eigene Geschichte. Mit vielen Gemeinsamkeiten und genau so vielen Unterschieden. Mit Episoden, die einen schaudern, lachen, wundern, oder auch weinen lassen… Und dies ist eben meine Version dieser Episoden.

Das Eine vorab:
Nein, ich war bei keiner der beiden Entbindungen meiner Söhne „dabei“. Die letzte, entscheidende, Tür blieb mir auf Grund der Umstände jedesmal verschlossen. Aber das ließ die Zeit direkt vor und nach dem ersten Babyschrei nicht weniger aufregend sein.
Und schlussendlich, zum Glück, nicht weniger schön.
Wir sind Kinderwunscheltern. Durch eine, leider nicht heilbare, Krankheit meinerseits und deren Therapie ist das Elternwerden ausschließlich auf völlig unromantischem, medizinischem Wege möglich. Allein das wäre wohl schon einen ziemlich langen Beitrag wert, aber hier geht`s nunmal um das Kinder „bekommen“, weniger um das „machen“.

Ich möchte jedoch insofern kurz darauf eingehen, als wir, trotz aller körperlichen und mentalen Belastungen, das Glück hatten, dass es relativ unkompliziert geklappt hat. Und wir für zwei Kinder insgesamt nur drei Versuche brauchten. Das zweite Kind war ursprünglich ein Drilling. Die Natur hat sich jedoch im recht frühen Stadium der Schwangerschaft dazu entschieden, nur einen davon zu einem wahrlichen Prachtkerl gedeihen zu lassen.
Und wenn man daran glaubt, dass im Leben alles einen Sinn hat, dann hilft einem das schon ein wenig, mit dem Gefühl umzugehen, zwei Leben verloren zu haben. Und es überwiegt das Gefühl, ein tolles Leben dazugewinnen zu können.
Nachdem wir uns dazu entschieden hatten, noch ein wenig mehr Leben in unser gemeinsames Leben zu bringen, waren wir auch direkt beim zweiten, einem Kryo-Versuch, schwanger. Und was hier so banal in einem Satz zusammengefasst ist, war, wie ich oben bereits erwähnte, eine ziemlich aufreibende Zeit.

Mit Rückschlägen, mit Entbehrungen, mit Leid, mit Schmerzen und zu guter Letzt,mit einer bis dato nie dagewesenen Freude.
Woche um Woche steigerte sich das Gefühl von Bangen und Hoffen, über Vertrauen in die Natur, hin zum Genießen. Die erste Schwangerschaft IST nunmal einfach magisch. Die zweite ist toll, aber man ist eben… naja… schon etwas abgeklärter. „Reifer“. Kennt viele Dinge bereits. Aber man ist nicht weniger emotional. Nur eben irgendwie anders emotional. Mit etwas weniger Einhornstaub und so.

Aufgrund der Gesamtumstände wurde meine Frau vom Doc alsbald aus dem Verkehr gezogen, um sie und den heranwachsenden Babymann in jeglicher Hinsicht von schädlichen Einflüssen fernzuhalten. Der errechnete Termin war der 27.12.2012. Und ja, natürlich dachten wir sofort an die theoretische Möglichkeit eines ganz besonderen Geschenks unterm Christbaum.
Natürlich wurde daraus nichts. Nicht mal annähernd.

Sieben Tage nach diesem Datum, sprich am 3.1.2013, begaben wir uns auf Anraten des Arztes ins Krankenhaus.
Einleitung. Puh.
Irgendwie war das doch etwas, was man immer vermeiden wollte. Und irgendwie war doch immer das Gefühl da, der Kleine kommt ohnehin noch vor dem errechneten Termin.
Die Ratschläge der Hebammen bei den CTG’s, die irgendwie immer in die Richtung gingen, dass man doch einfach nochmal… naja… Badewanne, Rotwein, Liebe, ihr wisst schon, taten wir auch maximal als Klischee ab und vertrauten auf die Natur. Und ja, ich hatte tatsächlich ein wenig Bedenken, dass ICH derjenige sein sollte, der den „Ballon zum Platzen“ bringt. Ich verrate an der Stelle so viel, dass sich meine, unsere, Einstellung hierzu beim zweiten Mal ändern sollte.

Aufgenommen wurden wir gegen acht Uhr morgens. Bis zur Einleitung zog es sich noch weitere dreieinhalb Stunden hin. Man entschied sich zur Gabe eines Wehen fördernden Gels. Mit den Worten „also wenn überhaupt etwas passiert, dann dauert das mindestens eine halbe Stunde.“ Ergänzt um die Bemerkung, dass das gleiche Hormon, was in dem Gel enthalten ist, auch in meiner… in mir… o.k. es ging natürlich wieder um das Thema Liebe machen.

Und was soll ich euch sagen? Es dauerte natürlich keine halbe Stunde. Es dauerte genau zehn Minuten. Zehn Minuten bis CTG und die werdende Mama Alarm schlugen. Die Mama, weil sie eine mächtige Wehe und das CTG, weil es keinen Herzschlag mehr verspürte.
Die Mama war schnell wieder ruhig, das CTG leider nicht.

Alarm.

Und dann, ganz plötzlich… bist du allein.
Ich glaub, ich war noch niemals zuvor in meinem Leben so allein. Ich schätze, ein Astronaut, der mit `nem Reifenschaden auf dem Mars notlanden musste und dem der Pannendienst sagte, er bräuchte ca. zwei Jahre, kann sich nicht einsamer fühlen.
Alle – und so ist es ja auch richtig – waren mit der Mama raus in den OP gegangen. Und ich fing an mit Laufen. Den gesamten Flur auf und wieder ab. Ohne auch nur einmal anzuhalten. Meine Verzweiflung muss einer Schwester aufgefallen sein und sie versuchte mich zu beruhigen. Sie war wirklich saucool. Natürlich war sie das. Sie macht das ja auch öfter mit. Und es war auch nicht ihre Frau. Nicht ihr Baby.
Nach einer knappen halben Stunde ging die Tür zum OP-Trakt auf. Vor mir stand eine Frau mit einem Baby auf ihrem Arm. Das in wärmende Tücher eingewickelt war. Ich nahm mit riesiger Beruhigung wahr, dass es Geräusche von sich gab.

Ja, es lebte.

Meine Frage war jedoch, wie es der Mama geht. Weil sie der bis dahin wichtigste Mensch in meinem Leben war. Wie sollte ich mich ohne sie über ein Baby freuen? Wir wären doch ohne sie einfach nicht die Familie, die wir ja so unfassbar gern sein wollten.
Sind das eigenartige Gedanken?
Ich denke, sie sind normal.
Die Worte, es wäre alles optimal verlaufen und es ginge ihr den Umständen entsprechend gut, waren eine Erlösung. Nun konnte ich mich auch ganz bewusst und vollkommen diesem kleinen Menschen widmen. Sie ließen noch ein Stück Nabelschnur dran, was ich durchschneiden konnte. Dann wurde er gewogen und seine Länge gemessen. Alles dran, alles in der Norm. Ich wunderte ganz schön rum, mit Herzchen in den Augen. Der hinzugekommene Arzt sagte mir dann ganz rational, dass ich das Kind noch das ganze Leben lang ansehen kann. Fotos direkt nach seiner Geburt, dazu habe ich nur diese eine Chance. Gut, dieser Logik konnte ich mich schwerlich entziehen und knipste einige Bilder.

Dann erging von einer der Schwestern die fast schon unmoralisch anmutende Aufforderung, ich solle mich obenrum frei machen. Ich fragte überhaupt nicht nach und zog mich aus. Dann legten sie den Babymann auf meine Brust und ich war ihm die nächsten eineinhalb Stunden so nah, wie ich es wohl mein restliches Leben lang nie wieder sein werde.
In diesem Moment war ich die Mama.

Weil sie, so sehr zu ihrem Leidwesen, bei vollem Bewusstsein neben narkotisierten Menschen im Aufwachraum ausharren musste.
Erst sehr viel später erfuhr ich von ihr, wie sehr sie das belastet hat. Sie wollte DAS niemals wieder mitmachen müssen.
Wir hatten nun zwar endlich unser Baby. Aber, wahrscheinlich bedingt durch den Kaiserschnitt, leider ein so ziemlich dauerhaft schreiendes. Und es kostete uns über fast fünf lange Monate hinweg so viel Kraft, bis es ihm dank Osteopathie, Chiro- und Physiotherapie endlich gut ging.
…Und wir uns nach zwei Jahren zum nächsten Versuch entschieden.
Die ganze Prozedur der Fertilisation zogen wir ganz professionell-automatisiert durch.
Nicht!

Es ist IMMER ein riesen Abenteuer. Eine Qual. Eine Erlösung – wenn es dann klappt.
Dieses Mal sogar gleich beim ersten Versuch. Der Babymann kam somit nicht aus der Eismaschine, sondern wurde nach fünf Tagen brüten direkt eingesetzt. Und fühlte sich offenbar ziemlich wohl. Und die Nachricht des Prof’s „der HCG-Wert sieht gut aus, für EIN Kind“, ließ uns spontan glücklich in die Arme fallen. Geschafft!
Naja, o.k., irgendwann waren es dann doch Zwillinge, dann sogar Drillinge. Bis, ich erwähnte es bereits, die Natur eingriff und dieser einen Fruchthülle nicht gestattete, weiter zu wachsen.
Bei Fünf-Tages-Blastozysten besteht eine erhöhte Chance auf eine Mehrlingsschwangerschaft. Haben wir im Nachhinein erfahren. Uppsi. Aber ganz egal, wir hätten es ja ohnehin genauso gemacht, auch mit diesem Wissen im Hinterkopf.

Der Verlust fühlte sich natürlich schlimm an, aber es hieß nun, sich auf das Verbleibende zu konzentrieren. Zu hoffen. Jegliche Komplikationen zu umgehen. Mit Erfolg. Es wurde eine Bilderbuch-Schwangerschaft. Mit allem Positiven und, klar, auch den negativen Begleiterscheinungen.
Bilderbücher sind nunmal nicht immer ausschließlich schön. Es kommt doch auf deren Inhalt an. Die Geschichte, die sie erzählen. Und was zählt ist, dass sie ein Happy End haben.

Dieses sollte nun, laut Rechnung, am 23.1.2016 eintreten.
Und, warum verwunderte es uns nicht, wurde es eben nicht dieser Termin. Es wurde aber auch nicht der 24., der 25., oder der 26…
Am 31.1. entschieden wir uns, ihr erinnert euch an die Hinweise der Hebammen, für Badewanne, Rotwein & Liebe. Immerhin haben wir den Übertrage-Rekord von Babymann Nr. 1 bereits weit überboten und die so verhasste Einleitung stand unmittelbar bevor.
Und siehe da, es schien dann doch nicht ausschließlich Klischee zu sein. So richtige Wehen. Nur wenige Stunden später. Meine Frau kannte das ja überhaupt nicht. Beim ersten Mal gab’s nur diese eine Wehe, die im Alarm endete.
Also auf ins Krankenhaus. Nachts gegen zwei.

Im Kreißsaal stöhnte und übergab sich bereits eine werdende Mama im Nachbarzimmer. Das und das Wissen darum, dass nachts lediglich EINE Hebamme im Dienst und auch keine in Rufbereitschaft war, ließ uns irgendwie noch ein wenig enger zusammenrutschen. Da mussten wir jetzt irgendwie durch. Wenn man noch niemals Wehen hatte, dann kann man auch nicht einschätzen, wie stark sie sind. Wie „weit“ man ist. Die Untersuchung der Hebamme war dementsprechend ernüchternd. „Sie sind noch nichts für den Kreißsaal“. Wow. Dabei fühlte es sich, wie ich das einschätzen konnte, so an, als guckte der Kopf bereits.
„Sie können gern wieder nach Hause fahren“.
Wir entschieden uns, nicht heimzufahren und bezogen ein Spielzimmer, was provisorisch für uns hergerichtet wurde. Und das war gut so. Die dafür vorgesehenen Zimmer waren alle belegt. Nach einem zwischenzeitlichen Wechsel des Krankenhausbetreibers wurde dort einiges geändert. „Rationalisiert“. Was wir als ganz furchtbar empfanden. Auch, weil wir schon einige wirklich ungute Geschichten von anderen Mamas dazu hören mussten.
Wir versuchten die nächsten Stunden, ein wenig Schlaf abzubekommen. Ich konnte das etwas besser, als sie. Na klar, mir zerriss es ja auch nicht förmlich den Unterleib.

Mit der nächsten Schicht begannen auch die nächsten Untersuchungen. Der Muttermund veränderte sich nicht wirklich signifikant. Dabei gab es, laut Hebamme, wirklich sehr starke Wehen. Für uns fühlte sich alles seltsam an. Wenn man sich seit dreizehn Jahren kennt, zehn davon als Ehepaar, dann kann man schon sehr gut einschätzen, was der andere denkt. Fühlt. Und freudige Erwartung sieht definitiv anders aus. Es war eher eine unwohlige Anspannung. Zurecht.
Alarm.
NEIN! Bitte nicht! Bitte nicht schon wieder!
Ihr Gesicht sprach Bände. Meines sicher auch.
Die Hebamme kam rein, ruckelte am Gürtel. Blickte auf den Ausdruck am CTG. Und schien zunächst gelassen. Versuchte, uns zu beruhigen. Sie schaffte es nicht. So sehr wir uns selbst auch anstrengten. Es wurde einfach nicht mehr schön. Eigentlich wollten wir es nur noch hinter uns und unser Baby bei uns haben.

Es blieb nicht bei diesem einen Alarm.
Beim letzten Alarm ging die Hebamme hinaus. Wortlos. Gar nicht gut! Sie schloss die Tür nicht ganz und ich konnte sie beobachten. Sie stand im ringsum verglasten Schwesternzimmer und telefonierte offenbar einige Leute ab. Dann kam sie wieder rein. Schubkästen flogen auf, ein Zugang wurde gelegt. Beratungsgespräche geführt. Meine Frau weinte bitterlich, hielt sich die Hand vor’s Gesicht. Ich glaube, sie wollte sich damit einfach an einen anderen Ort bringen.

Aber wir mussten hier bleiben. Für unser Baby.

Die Menschentraube um meine Frau wurde immer größer. UND: es waren die selben Leute dabei, wie bereits vor drei Jahren. Falscher Film, GANZ falscher Film!
Unsere Blicke trafen sich. Ich versuchte, wie schon beim ersten Baby, sie mit meiner Mimik zu ermutigen. Stark zu sein. Gelassen zu sein. Ich glaub, ich war ein ganz schlechter Schauspieler. Wir behielten die ganze Zeit über Blickkontakt. Ihr Körper wackelte dabei kraftlos, weil diese vielen Menschen an ihr „arbeiteten“. Sie hatte aufgegeben, sich in ihr Schicksal ergeben. Ihre Blicke sagten mir, ich solle sie hier raus holen. „Lass uns doch einfach irgendwohin fahren, ich will das hier alles nicht. Nicht schon wieder. Dieses mal sollte doch alles anders werden. Besser.“

Und plötzlich… war ich allein. Der Astronaut mit seinem Reifenschaden auf`m Mars. Ihr kennt ihn bereits.
Und dann… brachten sie ihn mir. Diesen Prachtburschen.

Noch größer, noch schwerer als unsere Nummer 1. Ich verspürte spontan ganz große Liebe in mir. Diese Natur ist schon eine ganz gewaltige, mächtige Sache. Der Mama ging es gut, sagten sie. UND, das alleralllllerwichtigste: SIE würde gleich hier sein. Das war ja beim ersten mal noch anders, da war ich die ersten beiden Lebensstunden die Mama. Ich war glücklich, freute mich so sehr für meine Frau. Weil ich wusste, WIE SEHR, sie diesen ersten Kontakt brauchte. Und das Baby ganz sicher auch.
Weil einfach nichts die Mama ersetzen kann. Papas können IMMER nur die Vizemama sein.
Es war geschafft. Und alles war so anders. So viel besser, als beim ersten Mal. Wir hatten ein gesundes Kind.

Für zwei Tage.

Dann nahmen sie ihn uns weg.
Ganz plötzlich. Weil er es „sonst nicht alleine schaffen würde“.
Eigentlich wäre er gerade mit Stillen dran gewesen. Es wurde uns geraten, darauf zu verzichten und ihn sofort mitzugeben. Um keine Zeit zu verlieren. Wir brachen zusammen.
Er hatte sich einen Krankenhauskeim eingefangen. Der Entzündungswert war zehnmal so hoch, wie der Normalwert. Sie brachten ihn auf die Neo-Station, legten einen Zugang an seinem Kopf, schlossen ihn an die Überwachung an.
Und so sollte er mindestens die nächsten fünf Tage liegen.
Nach dem Schock arrangierten wir uns damit. Sie, oftmals wir, waren die allermeiste Zeit des Tages und der Nacht bei ihm. Neben diesen ekelhaft piependen Maschinen. Er hinter diesen Mauern aus Glas seines Bettes, was den Namen nicht verdient hat. Weil ein Bett doch etwas gemütliches ist, etwas schönes. Gerade, wenn es ein Babybett ist. DAS DA war eine Maschine.

Und, wie sollte es auch anders sein, gab es auch hier einige Alarme, weil die Sauerstoffsättigung immer mal wieder unter der Norm war.
Und irgendwann funktionierst Du einfach nur noch. Und lässt die Zeit für dich arbeiten.
Dieser Prachtkerl steckte auch das alles weg.
Und ich holte beide nach insgesamt neun Tagen in ihr Zuhause. Nachdem noch ein Herzultraschall gemacht wurde. Zur Sicherheit. „Macht doch, uns kann hier gar nichts mehr erschüttern“…
Mein Opi – Gott hab ihn selig – hatte einen Bauernhof. Er vertrat die Auffassung, Schweine und kleine Kinder kann man nicht genug haben.
Aufgrund meiner hier geschilderten Erfahrungen, bin ich mittlerweile der Meinung, zwei Kinder sind schön, aber schöner muss es nicht werden. Ich bin glücklich, dass die Beiden gesund und munter sind und finde, manchmal sollte man sein Glück einfach nicht überstrapazieren. Wir hatten doch schon so viel davon.

Ich danke euch für`s „dabei sein“.
Für weitaus weniger dramatische Erzählungen könnt ihr mich gern auf meinem Instagram-Profil @daddy_co.ol oder auf http://www.newdadsontheblog.de besuchen. Ich freu mich sehr auf euch.

Euer Matthi.

Shoemates – Die etwas andere Marke

Wenn man keine Ahnung hat wer shoemates ist, so wie ich bevor man mich anschrieb, der sollte jetzt aufpassen.

Shoemates stellt nicht einfach nur Schuhe her. Nicht einfach in einer Fabrik und verschleudert sie an jeden Blogger den man finden kann…dahinter steckt mehr.

Hinter shoemates steckt eine Gruppe von Studenten und Absolventen der Uni Passau, die im sozialen Bereich eine eigene große Rolle mitgebracht haben.

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Diese Marke steht für Nachhaltigkeit.
Was ich damit genau meine, könnt ihr hier lesen:

GET ONE – GIVE ONE

„Get one, Give one – das bedeutet, dass wir mit jedem verkauften Paar shoemates garantieren, dass gleichzeitig ein Paar Schuhe an ein Schulkind in Afghanistan gespendet wird, dessen Familie sich kein festes Schuhwerk leisten kann. Die gespendeten Schuhe werden in Afghanistan produziert, um die Wirtschaft vor Ort zu stärken und eine einfache und zielgerichtete Verteilung der Spendenschuhe zu ermöglichen. Wer unsere shoemates erwirbt, erfreut sich also nicht nur selbst mit schönen neuen Schuhen, sondern tut dabei gleichzeitig etwas Gutes. Mehr Informationen zu uns und unserem Konzept findest du auf http://www.shoemates.de“;

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Und hier ein Text zu den Bildern darüber :

„Im Rahmen der Neujahresfeierlichkeiten in Afghanistan hat unser lokaler Partner 100 Waisenmädchen mit stabilen Lederschuhen beschenkt. Die Spendenschuhe sind auf die Bedürfnisse der Mädchen optimal abgestimmt und schützen ihre Füße vor Schnittverletzungen auf den oft nur schwer zu begehenden Straßen. Mit dem festen Schuhwerk können sie unbeschadet zur Schule gehen und im Freien spielen.Gerade jetzt in den Frühlings- und Sommermonaten, wo die Mädchen sich häufig draußen aufhalten, sind diese Schuhe besonders wichtig und wertvoll.“

Ich selbst habe zwei Paare erhalten, die ich auch im Herbst noch tragen kann.
Man kann stundenlang mit ihnen laufen, sie sehen toll aus und dazu tut man auch noch was Gutes.

Daher hoffe ich, dass ich den ein oder anderen damit eine ganz neue Marke vorstellen konnte, die mehr als nur schön an unseren Füßen aussieht.
Mit der man sogar was Gutes tun kann.

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Review for Kids

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Diesen Monat durfte Mia ein wenig für die neuen wirklich TOLLEN Klamotten von und für Review for Kids modeln.

Wir durften uns auf der Internetseite von Peek & Cloppenburg ein paar Dinge aussuchen und es ging echt fix, denn die meisten Kleider waren für Mia „soo schön Mama!“ 😄

Anhand der Fotos im Internet wusste ich natürlich noch nicht, wie toll die Qualität eigentlich ist.
Ich bin als Mutter ziemlich begeistert, denn die Sachen dürften ewig halten nur leider, wird meine Mia nicht ewig gleich klein bleiben…

Hier einmal unsere Kleiderauswahl 😊

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Und den tollen Kuschelpulli, mit Pailletten:

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Das absolute Highlight allerdings, ist diese stylische Jacke!
Ich will die unbedingt für mich selbst haben, denn die ist einfach nur schön und cool zugleich 👍🏼💕

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Was ihr aber noch wissen solltet, falls ihr eure Kleinen mit Review for Kids einkleiden wollt :
Die Sachen fallen kleiner aus!

Erst hatte ich mich gewundert warum es keine 98 gab aber das war auch gut so, denn 104 passt bei uns perfekt.

Hoffe, die Fotos haben euch gefallen 😊

http://www.review-kids.de/

Die günstige Welt von Zeeman

Für Zeeman zu werben, ist glaub ich einer der einfachsten Dinge für mich, da ich selber seit über drei Jahren dort Kunde bin.
Angefangen hat alles, als ich diesen holländischen Laden bei mir auf der Einkaufsstraße entdeckt habe.
Ich muss gestehen, ich kannte ihn vorher nicht.
Diese sogenannten „Billigläden“, schreckten mich irgendwie immer ab, vorallem wenn es um Kleidung ging, insbesondere beim Kind.

Als ich damals den Laden betrat, kam ich auf die Kinderabteilung und wunderte mich beinahe, warum die Bodys und Strumpfhosen gar nicht wie üblich, nach Chemie rochen.
Tja, ab da an kann man sich wohl vorstellen, was Mia immer an Bodys und Strümpfen getragen hat.
Was für mich allerdings auch wichtig war, wie sehen die Sachen nach dem waschen aus? (dennoch habe ich alle Kleidungsstücke immer gewaschen, bevor mein Baby sie anhatte.)
Und auch hier, da leg ich meine Hand für ins Feuer, top Qualität, auch wenn ich es selbst kaum glauben konnte..der Preis ist einfach zu niedrig gewesen 😅

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Seitdem kaufe ich dort immer mal wieder ein.
Alltägliches, kleine und große Geschenke für Mia, Putzartikel, Unterwäsche (hey, die sind für uns Frauen WIRKLICH schön!), Socken und Schreibartikel und natürlich auch Krimskrams wie Seifenblasen für das Kind oder Kleinigkeiten zum naschen…Zeeman hat einfach so gut wie alles, was das Alltägliche betrifft.
Was man im Alltag einfach so braucht.

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Dieser holländische Familienbetrieb der seit übrigens 1967 besteht, bietet neben guter Kleidung und Textilien zu niedrigen Preisen auch einen guten Blick Richtung Umwelt.
Durch die Hilfe von der Binnenschifffahrt sparen sie 62% Co2 Ausstoß gegenüber dem Transport zu Lande ein.
Auch nach der Einführung derer Pfandtasche gab Zeeman 2015 , 12.000.000 weniger Plastiktüten aus.

Auch die Zahlen von 7.000 Beschäftigten in 1.300 Läden mit 66 Millionen jährlich, sprechen für sich.

Nicht umsonst, hält sich dieser Betrieb so gut.

Ein Blick darein, wird bei vielen Menschen den Geldbeutel nicht so schnell schmal werden lassen, wie man es vielleicht gewohnt ist.
Dafür hab ich euch auch mal einen Link hinzugefügt, durch den ihr mal ein bisschen reinschnuppern könnt, solltet ihr Zeeman bisher noch keine Chance gegeben haben.
http://bit.ly/2bj2jZX

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Zeeman bietet seinen Kunden hinzu jede Woche neue tolle Angebote ganz nach dem Motto : Gut und billig.
Denn Gut, muss nicht immer teuer sein, auch wenn das leider in den Köpfen der meisten Menschen verankert ist.

Viel Spaß beim stöbern, es lohnt sich.

Elternzeit = mummytime? Ja aber…Teil II

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Irgendwann Anfang August kam das Thema Elternzeit wieder auf den Tisch und ich fasste mir ein Herz und ließ die Katze aus dem Sack, denn der Entschluss, dass ich die Elternzeit gerne „fair“ teilen würde (für jeden von uns 7 Monate) hatte sich für mich verfestigt.

Mit einer solch einer Reaktion von Anne hatte ich wirklich nicht gerechnet!!!

Ob sie sauer oder gar wütend war? Weder noch, sie hatte Verständnis! Ja genau, sie hatte Verständnis. Das bedeutet natürlich nicht, dass ich offene Türen einrannte und meine Frau nicht Dinge äußerte wie: „vielleicht bekommen wir nur ein Kind in unserem Leben, da will ich das Jahr genießen“. Die Unterhaltung schaukelte sich jedoch etwas auf und wir wissen beide, wann wir eine Unterredung beenden müssen, damit wir nicht im Streit auseinander gehen (zwei Dickköpfe).

Nächster Morgen, gleiches Thema. Meine Frau und ich hatten uns wohl beide noch mal Gedanken gemacht und am Frühstückstisch war sie es, die die Initiative ergriff und das Thema nochmal ansprach. Sie erklärte mir, dass sie es grundsätzlich richtig findet, dass ich auch einen großen Teil der Elternzeit übernehmen möchte, aber sie wollte das Kind schließlich stillen und möglichst viel Zeit mit ihr verbringen – ich glaube, das waren schon die sehr ausgeprägten Muttergefühle. Gutes Argument, dachte ich, denn schließlich ist, wie ich aus meiner ausgiebigen Lektüre wusste, die Muttermilch das Beste für das Kind. Aber ich entgegnete, dass sie das Kind ja 7 Monate voll stillen kann und im Anschluss, wenn mit der Breikost angefangen wird, bestände immer noch die Möglichkeit „zu zufüttern“, sei es mit abgepumter Milch oder indem sie unsere Kleine morgens und abends stillt. So hatte meine Frau das noch nicht gesehen, denke ich und das schien ein Kompromiss zu sein. Ich habe dann meiner Frau genau erklärt, wieso ich mich dazu entschlossen habe auch 7 Monate Elternzeit zu übernehmen zu wollen.

Ich weiß, dass die Liebe einer Mutter zu ihrem Kind eine ganz Besondere ist, aber die Liebe eines Vaters steht der in nichts nach.

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Ich erklärte meiner Frau, dass es für mich als Vater extrem wichtig wäre, diese Zeit mit meiner Tochter zu verbringen, um eine ebenso enge Bindung zu ihr aufbauen zu können. Mütter bauen diese Bindung nachweislich schon während der Schwangerschaft und der Stillzeit auf. Für Väter ist es gerade am Anfang eher schwer. Ich war felsenfest davon überzeugt, dass eine Teilung der Elternzeit auch für die Entwicklung des Kindes immens wichtig sei, da ein Vater die alltäglichen Dinge anders regelt als eine Mutter, was nicht schlechter bedeutet. Der letzte Punkt war natürlich auch die Chance mich meinem Kind 7 Monate zu widmen und in die Rolle des Hausmannes zu schlüpfen – ja ich koche, wasche und putze.
Meine Frau hatte diese Dinge so nicht bedacht und konnte es nachempfinden und wir beschlossen, am nächsten Morgen weiter über das Thema zu sprechen und den restlichen Tag zu genießen.

Wie es am nächsten Tag mit der Entscheidung weiterging? Gar nicht, wir haben es versäumt und ich fuhr den Tag darauf wieder nach Berlin.

Am nächsten Freitag kam ich nach Hause und meine Frau hatte ein Überraschung für mich, sie machte mir ein riesiges Geschenk. Nein es war keine neue Playstation und auch kein neuer Golfschläger. Meine Frau sagte mir, dass sie sich jetzt eine Woche Gedanken zum Thema Elternzeit gemacht hat und meinem Vorschlag zustimmt. Sie erklärte mir, dass sie die Verantwortung, die ich für unser Kind während der Elternzeit übernehmen möchte, sehr zu schätzen weiß und mich in meinem Vorhaben unterstützen wolle. Ich bildete mir ein, dass Anne sich auch vor Augen geführt hat, dass wir bei einer Teilung der Elternzeit nur für die ersten 7 Monate eine Familien-Fernbeziehung führen müssen und wir den zweiten Teil ein „normales“ Familienleben führen können – auch wenn Anne 9to5 arbeiten müsse – verkehrte Welt. Nachdem wir uns nun auf diese wunderbare Variante geeinigt hatten, konnten wir uns ganz auf die Geburt unserer Tochter freuen.

Weit gefehlt, denn umso näher der Tag X, an dem aus jetziger Sicht der wunderbarste und liebenswerteste Minimensch in unser Leben getreten ist, wurde das Thema Elternzeit immer häufiger von Bekannten, Freunden und der Familie angesprochen. Da ist es wieder DAS Thema und ich dachte es nimmt kein Ende. Diese Gespräche glichen in 99% der Fälle einem Muster, wir bekamen Besuch, die Schwangere wurde bestaunt und es fiel fast immer der Satz: „Hey Anne, bald ist es geschafft und dann musst du nach der Geburt 1 Jahr nicht mehr arbeiten und kannst dich deiner Tochter widmen“. Ok dachte ich mir und fragte mich zugleich, wo kommt denn eigentlich der Vater in der Geschichte vor – mir schien es so, dass für mich irgendwie kein Platz in der Geschichte war. Aber ich ließ mich auch nicht lumpen und habe natürlich ALLEN von unserem Plan, die Elternzeit zu teilen, erzählt. Wie die Reaktionen darauf waren? Zunächst betretendes Schweigen und in den Blicken konnte man es ganz klar lesen – Panik, Panik. Ich dachte mir wieder, „hey, es ist niemand gestorben, ICH nehme nur Elternzeit“. Nachdem alle sich dann in dem Moment des Schweigens gesammelt hatten, wurde die moralische Keule ausgepackt und mir wurden indirekt Vorwürfe gemacht, „ein Kind braucht seine Mutter“ – Ja, sagte ich, seinen Vater aber auch. Ganz beliebt war auch, „kannst du das den überhaupt, für ein Kind sorgen?“ – Ja, warum denn nicht, ich habe zwei Arme, Beine und der Kopf funktioniert auch ganz gut – sollte also klappen. Es folgten für mich endlose Minuten, in denen versucht wurde uns von der dunklen Seite der Macht zu bekehren. Doch unser Entschluss stand fest und es blieb auch dabei.

So kam es dann auch, Ende September, etwas verspätet, wurde unser #supergirlminou geboren und meine Frau kümmerte sich liebevoll die ersten 7 Monate um unsere Kleine. Wir erlebten so schöne Dinge in dieser Zeit, Reisen nach Prag und Barcelona, unser erstes Weihnachtsfest als Familie und und und.

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Ich pendelte an den Wochenenden (ok auch mindestens noch einmal unter der Woche, schließlich war ich addicted to #supergirlminou) von Berlin nach Dresden und der Tag X, an dem ich in meine Elternzeit starten konnte, rückte immer näher. Ich war aufgeregt, aber auch wenig verängstigt, denn meine Frau machte ihre Sache so spitze. Ich dachte nicht, dass ich ihr nur ansatzweise das Wasser reichen könne. Diese Bedenken teilte ich meiner Frau mit. Sie hat mir die Angst, eventuell auch zu versagen, einfach genommen.

Ich bin also Ende April in meine Elternzeit gestartet und meine Frau ist von 0 auf 100 wieder voll arbeiten gegangen.

Ich habe jetzt etwas mehr als einen Monat gemeistert und muss sagen, es kommt nicht drauf an, wie die Dinge mit einem Kind erledigt werden und vom wem, sondern nur darauf, dass man es mit Liebe tut!!!

Bis bald und für Eindrücke aus meiner Elternzeit folgt mir auf Instagram @_lifeofbo

Euer Bo

Elternzeit = mummytime? Ja aber…

Hallo, mein Name ist Boris, wobei mich aller nur Bo nennen und ich bin seit September 2015 stolzer Vater von unserem #supergirlminou.

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Rückblick:

Es war im Januar 2015 als Anne und ich gemeinsam auf den Schwangerschaftstest geschaut haben. Wir konnten es kaum glauben, der Test war positiv. Wir waren endlos glücklich.

Ein paar Tage später schossen uns die wildesten Gedanken durch den Kopf.
Meine Frau hatte Sorgen von „ein Baby – jetzt? –ist es der richtige Zeitpunkt?“ (Anne hatte ihren neuen Job erst vor 2 Monaten angenommen) bis hin zu „oh mein Gott wir bekommen ein Baby und das hat ja noch gar nichts zum anziehen.“
Bei mir glichen die Gedanken eher einem Muster: „ ICH habe Baby gemacht – GUTER Mann, GANZER Mann“.
Es war eine so emotionale Zeit, in der wir viel Glück aber auch viel Anspannung durchlebten.

Heute möchte ich euch von unserer Elternzeit erzählen. Elternzeit, was ist das eigentlich? – Genau das habe ich mich am Anfang gefragt! Denn um ehrlich zu sein, war ich vorher eher mit der Verbesserung meines Handicaps auf dem Golfplatz als mit einem Baby und schon gar nicht mit der Elternzeit beschäftigt.

Also habe ich das gemacht, was der moderne Mann, für den das Internet kein #Neuland ist, so tut. Ich habe die Stimme meines Vertrauens gefragt – SIRI. Ihr werdet kaum glauben, was die dusselige Kuh mir als Antwort gegeben hat: „Ok, ich habe das hier gefunden“ – und es war lediglich eine Definition von Wikipedia. Ich hatte verstanden, SIRI konnte mir nicht weiterhelfen, folglich habe ich google gefragt und google hatte fast 500.000 Einträge für mich in ganzen 0,03 Sekunden zusammengesucht. Meine Güte, dachte ich, eine ganze Menge. Aber ich machte mich an die Arbeit und ackerte „alle“ Einträge durch, in sagen wir ca. 0,06 Sekunden. Nachdem ich die Einträge alle „studiert“ hatte, wurde mir im Anschluss der Bachelor of Elternzeit verliehen. Nur die Hilfe, die ich erhofft hatte, habe ich nicht gefunden. Hey klar, ich konnte jetzt sagen, welche gesetzlichen Ansprüche wir haben und wie das Finanzielle geregelt ist, aber was Elternzeit für eine junge Familie WIRKLICH bedeutet, wurde mir nicht erklärt.

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Und Jetzt?

Pragmatismus der Männer kann in solchen Situationen sehr hilfreich sein, dachte ich.

Wir wussten, da ich ja jetzt den Bachelor of Elternzeit hatte, dass sich der gesetzliche Anspruch von 12 auf 14 Monate erhöht, wenn einer der Partner auch mindestens 2 Monate beansprucht. Das hörte sich für uns gut an, das wollten wir so umsetzen. Also fingen wir an, die ersten Pläne zu schmieden.

Wir haben zunächst immer mit der, wie ich sie nennen möchte, klassischen Variante gespielt. Diese Variante besagte, meine Frau nimmt 12 Monate Elternzeit und ich nehme meine 2 Monate im Sommer und wir verreisen dann in den Süden. Das hätte bedeutet, dass meine Frau sich im ersten Lebensjahr unserer Tochter, abgesehen von unserem längeren gemeinsamen „Elternzeit – Urlaub“, fast ausschließlich alleine um das Kind gekümmert hätte. Mir wäre in dieser Zeit nur der Platz als „Brötchenverdiener“ geblieben.

Erklärung: man muss für den Ausgang dieses Artikels wissen, dass meine Frau und ich in Dresden wohnen, meine Frau dort berufstätig ist und ich in Berlin arbeite. Das bedeutet, ich wäre nur an den Wochenenden zu Hause gewesen und hätte vom Familienleben nicht wirklich viel mitbekommen.

Zurück zum Thema Elternzeit. Da wir uns im Vorfeld schon entschieden hatten, unsere Kleine mit einem Jahr in der Kinderkrippe „einzuschulen“, war die Idee mit dem längeren gemeinsamen „Elternzeit – Urlaub“ schnell verworfen, da wir so keinerlei zeitlichen Spielraum für die Eingewöhnungszeit in der Kinderkrippe gehabt hätten.

Mist, wieder ne Idee, die nicht funktioniert, aber hey auf zu einer Neuen!!!

Kurz gesagt, wir hatten aufgrund von „Einschulung“ etc. nicht unendlich viele Möglichkeiten. Deshalb machten wir kurzen Prozess und entschlossen uns dazu, dass meine Frau die ersten 12 Monate Elternzeit übernimmt, wir in den sauren Apfel beißen und eine, jetzt sogar, „Familien – Fernbeziehung“ führen. An die Elternzeit meiner Frau wollte ich dann die mir zustehenden 2 Monate anschließen lassen. Puh, schwere Entscheidung. Doch es kommt ja erstens immer anders und zweitens als man denkt.

Ich habe während der Schwangerschaft meiner Frau gelesen, viel gelesen, sehr viel gelesen – getreu dem Motto „be prepared“.

Wir sind dann im Juni in unseren wohlverdienten Urlaub nach Kroatien gestartet (Anne war mittlerweile schon rund – und so schön). Wir wollten 4 Wochen bleiben.

Wir haben die Zeit in der Sonne genossen, doch ehrlicherweise war es der erste Sommerurlaub, in dem wir mehr im Schatten als in der Sonne lagenJ. Meiner Frau ging es trotz der großen Hitze sehr gut. Wir haben unseren Urlaub bei gutem Essen, gutem Wein (ok nur für mich) und mit unseren Freunden verbracht.

In mir wuchs allerdings immer mehr der Wunsch einen wichtigeren, größeren Teil im ersten Lebensjahr unserer Tochter zu übernehmen. Also habe ich es das erste Mal angesprochen, ungefähr so: „hey schatz, ich denke darüber nach vielleicht mehr als 2 Monate Elternzeit zu machen“. An die genaue Reaktion meiner Frau kann ich mich nicht mehr erinnern, aber ich bin mir sicher, dass es Momente in unserem Leben gab, in denen sie glücklicher geschaut hat. Das Gespräch war mit einem kurzen „OK“ von ihr auch beendet – ich denke einfach, sie dachte, ich würde eventuell 3 Monate meinen. Im restlichen Urlaub war die Elternzeit dann auch kein Thema mehr. Wir haben einfach genossen in den Tag hinein zu leben, bis zu dem Moment, an dem meine Frau aus den anvisierten 4 Wochen an der Adria 3 Wochen machte. Ihr denkt bestimmt, die große Hitze sei meiner Frau nicht bekommen, aber weit gefehlt. Anne hatte nämlich eine Vision, dass unsere Kleine auf die Welt kommt, bevor das Zimmer der Kleinen fertig ist – es war Anfang Juli, Geburtstermin Mitte September. Jaaaaa ok, dachte ich mir, packen wir unsere Sachen, ab nach Hause, ich tausche gerne die Adriaküste gegen meinen Malerkittel bei gefühlten 40 grad zu Hause. Was aus dem Kinderzimmer geworden ist? – Mission accomplished.

Da mein Urlaub jetzt vorbei war, pendelte ich an den kommenden Wochenenden wieder zwischen Berlin und Dresden. Es war keine einfach Zeit für uns, kann ich euch sagen. Ich hatte eine Menge Zeit zum Nachdenken und habe für mich beschlossen, dass ich mich in die Elternzeit mehr einbringen möchte – kurz gesagt, ich wollte ein größeres Stück vom Kuchen…

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Am Mittwoch geht’s weiter mit dem zweiten Teil des Artikels, seid gespannt und bis dahin, könnt ihr mich gerne auf meiner Instagramseite unter https://www.instagram.com/_lifeofbo/ besuchen.

Bis bald euer Bo.

Affenzahn – Der tolle Wegbegleiter für unsere Kleinen

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Heute darf ich über die tollen Kinderrucksäcke der Marke affenzahn.de
berichten.

Da ich ein seeehr großer Fan von sowas bin, habe ich dieser Kooperation natürlich auch sehr gern zugesagt.
Denn bei praktischen Dingen, kann ich schlecht „Nein“ sagen. 😁
Ich hatte nicht viele Erwartungen, aber als unser kleiner Marienkäfer „Maja“ bei uns einzog merkte ich, er unterscheidet sich wohl doch ein wenig von den Anderen.

Zuerst fiel mir der weiche Überzug an den Innenseiten der Schulterträger auf.
Der macht das herumtragen für die Kleinen auf der Haut deutlich angenehmer und verdient dafür auf jeden Fall einen Pluspunkt.
Diese Schulterpolster bestehen übrigens aus Velours.

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Und das Problem was bestimmt auch viele kennen mit dem herunterrutschen der Gurte bzw. des Rucksacks vom Rücken, wurde auch ganz einfach gelöst, und zwar wie auf dem Bild zu sehen, mit einem vorderen verschließbaren und verstellbaren Brustgurt. 👍🏼

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Da wir uns einen „kleinen Freund“ ausgesucht haben, passt natürlich nicht die Welt rein.
Muss es aber auch nicht, denn mein Kind ist zart und viel wollte ich ihr eh nie in den Rucksack stecken.
Essen, Trinken, ihre Schwimmflügel mit Sonnencreme oder auch mal ihre Spielsachen…dafür reicht unser Rucksack allemal.

Natürlich gibt es noch weitere Größen mit mehr Platz, diese sind auf der Internetseite http://www.affenzahn.com zu begutachten. 😊

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Wir sind auf jeden Fall super zufrieden und ich kann echt jedem Elternteil und Kind, diese Rucksäcke an’s Herz legen.

Einen Fehler begeht man mit einer Bestellung, definitiv nicht. 😊👍🏼

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Bräunen mit Sunspa

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Da ich seit einigen Wochen das Solarium vermeide (ein Vortrag und die Hautanalyse haben mir die Augen geöffnet..), hatte ich keine Lust auf Käsehaut denn zu der neige ich, trotz persischen Wurzeln.

Daher war es ein Segen als http://www.sunspa.de nach einer gemeinsamen Kooperation gefragt hat. Einen besseren Zeitpunkt hätten sie sich nicht aussuchen können 😅

Ich wollte allerdings erstmal in den Urlaub, wurde auch dort braun, allerdings nicht so sehr, wie ich es mir erhofft hatte und auch das was ich mitgebracht habe, sah im Urlaub irgendwie dunkler aus. Aber ok, was soll’s, versuchen wir uns mal zum allerersten Mal mit Selbstbräuner.

Sunspa hat mir 3 verschiedene Flaschen geschickt.

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Hier einmal die Lotion, die für welche geeignet ist, die eine nicht zu starke Bräune bevorzugen. Man schmiert es einfach an die gewünschten Stellen und nach einiger Zeit kommt das Ergebnis, was sich wirklich sehen lassen kann! 👌🏼

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Es ist so einfach in der Handhabung wie das Spray was es auch noch gibt und ebenfalls für Anfänger geeignet ist.
Das Spray ist eher für das „Zwischendurch“ gedacht.
Falls man nach paar Tagen (4-6 Tage halten Lotion und Mousse (Mousse ist für stärkere Bräune gedacht)), etwas von der angefangen Bräune verliert bzw. um sie in der Woche „frisch“ zu halten. 😊
Trotzdem ist das Spray AUCH für die etwas helleren Typen gedacht. Wer die Bräune dann trotzdem noch intensiver möchte, kann nach dem trocknen ca 5 Minuten später nochmal rüber sprayen.
Wer jetzt Angst um seine Klamotten hat, den kann ich beruhigen. Bei mir sind keine Rückstände geblieben.

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Mein Favorit allerdings, was man auch für paar Stunden einwirken soll (bei mir hat 1 allerdings schon gereicht), ist das Tanning Mousse.
☝🏼️

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Mit dem dazugehörigen Handschuh einfach mit leichten Kreisbewegungen den Körper damit einmassieren.
Man sieht erst streifig aus, es geht aber nach dem abduschen weg.
Vorher empfehle ich allerdings noch den Körper mit Peeling für ein ebenmäßiges Bräunungsbild, zu peelen und zu schrubben.
Nach dem abduschen nur keine Cremes verwenden und die ersten Stunden weiße Klamotten lieber nicht anziehen.

Unten seht ihr einmal das Ergebnis meiner Beine. (Auf dem ersten Bild sieht man, was ich mit „streifig“ meine. Aber davon ist nach dem abduschen wirklich nichts mehr zu sehen.)

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In der Lotion wie im Mousse ist Argan Oil und Acai Extract enthalten und Geruchsmäßig muss ich sagen, ist es wirklich top. Nicht zu streng, eher sehr angenehm und gutriechend. 😊

Bis zum 19.6 gibt es 15% Erlass mit dem Code „lebenslust“.

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