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Meine Tagespflege mit BABOR

Wie einige mitbekommen haben, hatte ich im Mai die Gelegenheit bei einer Kosmetikerin von @babor im Hause @lindnerhotels, eine Hautanalyse durchgeführt zu bekommen.

Ich wusste überhaupt nicht was auf mich zukommt, war sehr gespannt und am Ende sowas von überrascht!
Und schokiert…

Durch den Test kam raus, dass ich nicht eine fettige Haut habe wie ich dachte, sondern eine trockene…ich dachte, weil ich immer so einen „Fettglanz“, also Öl auf meinem Gesicht fand, dass ich ZUVIEL Fett habe..das war aber übrigens die logische Schlussfolgerung von meinen Talgdrüsen denen Feuchtigkeit gefehlt hat und die somit immer mehr Talg produziert haben.

Meine Pickel, unter denen ich wirklich schon seit meiner sehr frühen Pubertät leidete, waren zwar dank einiger Baborprodukte schon weitestgehend zurück gegangen, aber die fettige ölige Haut, habe ich nun auch endlich in den Griff bekommen.

Hier einmal Tagespflege sieht wie folgt aus:

Ich wasche morgens mein Gesicht mit Wasser, tupfe mir nur ein ganz kleines bisschen (die Cremes sind sehr ergiebig und so hat man auch wirklich lange was davon), von meiner „Daily moisturozing“-Creme drauf und um meine Augen kommt das „Cooling Gel“, um nach dem Kaffee noch etwas wacher ausszusehen und um mich auch so zu fühlen. Das war’s. Der große Teil kommt erst Abends.

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Da ich wie jeden Tag eigentlich Make-up und Puder benutzte, ist die Pflege und die Reinigung der Haut am Abend eigentlich unumgänglich.

Ich drücke einen Spritzer „Phytoactive“ (blaue Flasche) und einen Spritzer „Hy-Öl“ (gelbe Flasche) in meine Handfläche und schäume es etwas mit Wasser auf. Mit sanfen Kreisen geht so gut wie alles ab an Make-up. Danach kommt das beruhigende „Rose Tonig“ (rosa Flache ) auf einen Wattepad um die letzten Poren gründlich zu reinigen. (Edit : mir wurde im Nachhinein empfohlen, das Hy-Öl mit trockenen Händen auf mein Gesicht zu reiben, damit sich das Make-up löst und um dann erst das „Phytoactive“ zu benutzen, was dann wiederrum das Öl entfernt. Erst im dritten Schritt soll man mit Wasser über das Gesicht und damit anschließend alles entfernen.)

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Je nachdem, ob neue kleine Pickelchen aufgrund von Wetterumschwüngen (bin da leider so ein Kandidat..), benutze ich eine Ampulle gegen die Hautunreinheiten oder eine für extra Feuchtigkeit (aber nicht täglich! Wie gesagt, entweder weil neue kleine Pickelchen dazu gekommen sind oder die Haut spannt, aufgrund von Trockenheit“).
Danach gibt es einen Tupfer „Anti-Stress“-Creme auf das Gesicht und Dekolleté und ein paar Tuper Augencreme „Anti-Wrinkle“ um die Augenpartie.
Fertig.

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1x die Woche benutzte ich unter der Dusche das Gesichtspeeling „Deep Pore Cleansing Mask“, um danach die „Intense Purifying Mask“ für 20 Minuten einwirken zu lassen. Am Ende einfach mit warmen Wasser abwaschen.

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Es liest sich vielleicht viel, aber es hilft auch viel. Meine Haut hat sich seitdem deutlicher verbessert. Dank den Ampullen habe ich seit Monaten keine großen eitrigen Pickel mehr gehabt, obwohl diese mich fast täglich besucht haben. Eine Zeitlang hatte ich sie in Griff bekommen mit Tabletten aus dem Drogeriemarkt, allerdings verfiel die Wirkung wieder…als Babor mich dann anschrieb ob ich nicht mal deren Produkte testen möchte, war ich auch hier erstmal skeptisch, ob die Produkte auch auf länger ihr Versprechen halten. Sie tun es.

Die fettige Haut ist nun auch endlich Geschichte nachdem ich endlich weiß, dank der Hautanalyse, was ich eigentlich für einen Hauttyp habe.

Ich würde nicht so viel für Babor werben, wenn ich nicht wirklich davon überzeugt wäre.
Genauso wie bei den Körperpflegeprodukten! Ich und auch Max, wir benutzen nichts anderes mehr.

Seit meinem Urlaub benutzte ich nun auch die „LSF“ Produkte, die Apré-Sun Creme, die beide super schnell einziehen, keinen extremen Geruch haben, bin dadurch rundum geschützt und werde braun wie nichts zweites.
Daher, Babor wird wohl mein ewiger Begleiter sein und es ist ein Segen diese Produkte testen zu dürfen, und um euch sie nahe bringen zu dürfen. Man kann meiner Meinung nichts falsch machen mit Babor.

Naturalmojo, mein Sport und meine Ernährung

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Ich bin ein zweites Mal eine Kooperation mit http://www.naturalmojo.de eingegangen, da ich schon beim ersten Produkt begeistert und neugierig bei diesem nun war.

Von Diätprodukten halte ich nicht viel, denn Diät in dem Sinne, gibt es für mich nicht.
Möchte man seinem Körper was Gutes tun, abnehmen und fit werden, dann muss man das langfristig tun und seine Sicht auf seine bisherige Ernährung etwas ändern.

Ich bin auch ein Fan von Saftkuren, sowie alles was mit Detox zutun hat, da ich immer das Gefühl habe, es bringt mir und meinem Körper was.
Das ist meine Erfahrung und an der halte ich dann eben auch fest.

Naturalmojo hat mir die 28 Tage Detox-Kur nach Hause geschickt und ich habe jeden Morgen oder am Abend ein Glas mit einem Teelöffel getrunken.

Die Zusammensetzung besteht aus Maisdextrin, Flohsamenschalen, natürliches Aroma, Artischockensaftpulver, Ingwerpulver, Säuerungsmittel: Citronensäure, Spirulina Pulver, Korianderextrakt, Meerrettichextrakt, Wacholderextrakt, Löwenzahnextrakt, Curcumaextrakt, Süßungsmittel: Steviolglykoside, Natriumselenit. mit Süßungsmittel.

Und hier noch eine kleine Beschreibung die ich von deren Internetseite geklaut habe :
Warum solltest Du Pure Detox zu Dir nehmen?
Du willst Deinen Körper entgiften? Dann bist Du bei unserem Pure Detox Pulver genau an der richtigen Adresse. Unsere Superfoods wie Spirulina und Löwenzahn können Dir dabei helfen. Flohsamenschalen bewirken Wunder bei der Verdauung, Artischockenextrakt hilft Deiner Leber und Löwenzahn kann sogar gegen Müdigkeit helfen. Auch Curcuma, der neue Star unter den Detoxprodukten, ist mit im Mix dabei. Probiere es aus: 28 Tage jeden Tag ein Glas Pure Detox trinken und sich rundum wie neu fühlen!

Zudem noch Sport und eine Ernährung die bei mir zu 80% durchgeführt werden (ich verbiete mir weder Eis noch Burger zwischendurch), kann man sich sicher sein, seinem Körper was Gutes zu tun.

Ich gehe 2-4x die Woche zum Sport, mache viele Bauch, Peine und Po Übungen und steigere mich immer ein wenig, allerdings nie zu übertrieben da ich die Erfahrung bei mir selbst gemacht habe zu muskulös, mag ich nicht.

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Meine Ernährung entspricht ansonsten fast dem gängigen Fitnesszeug, allerdings habe ich gemerkt dass wenn ich wirklich abnehmen möchte, ich mich nicht überfressen darf.
Bis der erste Knopf platzt, egal ob gesundes oder ungesundes Essen, ist definitiv nicht richtig.

Seitdem sind von meinen 8kg Beziehungskilos die Hälfte ungefähr schon runter.

Morgens Quark mit Früchten und Süßstoff, etwas Mandeln und Haferflocken oder mal ein Brötchen mit Salamie, ja das gibt’s auch.

Mittags Gemüse mit Reis und etwas Fleisch, oder Spinat mit Kartoffeln und einem Ei.

Abends esse ich generell gerne Lachs mit Salat oder Joghurt mit Erdbeeren.

Zum Trinken gibt’s immer Wasser, Grünen Tee oder auch mal Detoxtee.

Seitdem es bei mir wieder „Klick“ gemacht hat, immer mehr Freunde und Bekannte mir sagen ich habe abgenommen, steigt die Motivation dran zu bleiben.
Nicht für andere, sondern für mich.
Denn ich habe mich lange Zeit nicht wohlgefühlt auch wenn ich wusste, ich bin mit einer 38er NICHT dick, aber das war nicht Ich.

Zu dünn mag ich es nicht und nicht zu füllig und dass ist das Wichtigste.
Wie man sich mag, sich sein Ziel setzen und es auf gesunde Art und Weise zu verfolgen, ist eine meiner Definitionen zum Glück.

Etwas Sport, sich etwas mit Ernährung auseinander setzen und ab und zu etwas Detox. Und das Trinken nicht vergessen.
Wer wie ich dann nach dem Sport noch einen Eiweißshake zu sich nehmen möchte weil er wie ich nie wirklich auf seinen Eiweißgehalt kommt, kann das auch noch gerne tun.

Eigentlich kann jeder es so tun, wie es für ihn am besten ist.
Wie oder was für einen am besten ist, muss jeder aber erstmal für sich selbst rausfinden…also hopp hopp, bereuen wird es keiner 🙂

Kindoo – Kinderkleidung mieten

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Heute wollte ich euch auf meinem Blog mal http://www.kindoo.de näher bringen da ich finde, dass dieses Konzept was wirklich tolles ist für viele Mütter und auch Väter.
Denn viele Kinder wachsen mit einem Tempo wo man nur noch „Haaalt Stop!“ rufen möchte. 😄🙈

Nicht nur dass die Kinder teilweise rasend schnell wachsen (ok, meins jetzt nicht unbedingt aber wir sind auch eher Ausnahme 🙄) , die Klamotten tun es auch…nicht.

Man kauft Kleidung für vielleicht gutes Geld und zack, passt es dem Wonneproppen nicht mehr.
Und dann kam Kindoo…😎

Bei Kindoo kann man nämlich die Kleidung für die Kleinen (die Größen werden momentan noch bis 2 Jahre geführt, aber es soll dank der großen Nachfrage erweitert werden), einfach mieten, für einen Festpreis von ca 3-9  Euro sagen wir mal.

Beispiel: Dieses wirklich süße Oberteil/Bluse von der Marke „Noukies“ gibt’s für 7,55 für einen Monat, möchte man es länger behalten ist das allerdings auch kein Problem, da wird dann am Ende einfach der Tagespreis abgerechnet und fertig.

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Möchte man ein Kleidungsstück aber gerne ganz kaufen, ist das tatsächlich auch kein Problem. Gibt’s ja auch mal. Hier ein kleiner Auszug von der kindoo.de Seite: „Abkaufen geht auch! In deinem Kundenbereich kannst du jedes Teil jederzeit zum Restwert (Üblicher Einzelhandelspreis abzüglich deiner bisher gezahlten Miete bis dahin) abkaufen. Du zahlst also NIE mehr, als in anderen Shops.“

Hier noch ein schöne Strickjacke die wir ebenfalls gemietet haben 🙂 (8,50€)

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Viele denken sich jetzt wahrscheinlich „Was passiert wenn mir ein Kleidungsstück kaputt geht? Flecken reinkommen die man selbst nicht rausbekommt?!“
Auch das ist tatsächlich völlig egal, denn man hat bei Kindoo eine Rundum-sorglos Garantie und muss sich diesbezüglich keine Gedanken machen. Es kommen KEINE Mehrkosten auf einen zu.
Auch wenn einem ein Kleidungsstück von Anfang an nicht gefällt oder dem Kind nicht passt, hat man ein 14-tägiges Rückgaberecht und der Mietpreis wird sofort erstattet.

Meine Meinung zu Kindoo.de und zu dem ganzen Konzept könnten positiver nicht sein.
Der Versand ist blitzschnell, man hat totale „Freiheiten“, muss nicht Angst haben wenn was kaputt geht und wenn man was behalten möchte, ist dies ja auch kein Problem.
Das lästige „wieder verkaufen“ der Kinderklamotten fällt weg und man hat immer wieder schöne und vorallem NEUWERTIGE Sachen.
Das muss nämlich noch unbedingt dazu gesagt werden, denn wer jetzt abgetragene Klamotten erwartet hat sich getäuscht.
Die ganzen Sachen sehen aus wie neu, wirklich.
Und die Marken haben es in sich.
Von „Oilily“ (der grüne Mantel von Mia übrigens 😁) , „Noukies“ , „bellybutton“ , „Steiff“ , „Sigikid“ usw. sind namenhafte Marken die von Spitzenqualität eine Ahnung haben.

Wer es mal wagen möchte, dem kann ich wie schon in meinem Instagrampost schon genannt den Code „lebenslust“ für einen 15€ Gutschein anbieten. Mindestbestellwert wären 20€ und gültig dann bis zum 30.6 😊

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Ich hoffe einige von euch werden dann so begeistert sein wie wir 👍🏼❤️

Ziemlich gute Gründe, am Leben zu bleiben

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Als ich das Buch „Ziemlich gute Gründe, am Leben zu bleiben“, bekam, las ich es innerhalb kürzester Zeit komplett durch.
Um was es geht?
Es geht in erster Linie um den Autor Matt Haig und seine Depression, aber Stopp, nicht falsch verstehen, dieses Buch kann und ist mehr als nur eine Geschichte eines Betroffen.
Es ist eine Art von Erzählung und Ratgeber.
Ein Buch, was man immer und immer wieder lesen kann.
Zumindest einzelne Seiten.
Ich persönlich habe mir gleich 12 Eselsohren in diesem Buch gemacht, einfach, um mir bestimmte Pagen in bestimmten Situationen nochmals durchzulesen.

Ein Buch, was dir als Betroffener ein Gefühl gibt, du bist nicht allein.
Dass du nicht der einzige Mensch auf diesem riesigen Planeten bist, der sich dieser Krankheit überlegen fühlt.
Wie es schmerzt, einen Gefühle fühlen lässt, die einem absoluten Alptraum gleichen.
Aber nicht nur das Verständnis und der Appell an nicht Betroffene diese Krankheit als solche anzusehen, sondern auch die Zuversicht, dass alles geheilt werden kann, oder zumindest eine Besserung in Sicht ist, machen dieses Buch zu etwas, was man nicht einfach als Selbsthilfebuch abstempeln kann.
Es ist wirklich viel mehr.

Es werden Fakten, Zahlen, Tipps, Zitate aus Büchern, Liebe und Angst thematisiert und das auf eine, paradoxerweise, manchmal sehr witzige, aber vorallem kluge Art.

Hilft es Angehörigen?
Definitiv.
Die Art des Autors schreibt auch für Nicht-Betroffene die lernen können, einen Depressiven besser zu verstehen.
Was man lieber nicht sagen sollte, was man tun kann und das Wichtigste : Zu wissen, dass es aufhören wird. Zwar nicht für immer, aber dass es weitaus besser wird als wie der Zustand seines Liebsten momentan ist.

Mein Fazit fällt also durchweg positiv aus, allerdings muss man dazu sagen, dass Matt Haig sehr spezifisch von seiner eigenen Depression erzählt.
Ich habe ihn oft verstanden, habe an meine schlimmste Zeiten gedacht aber merkte auch schnell, dass jede Depression eine andere ist.
Nicht jeder bekommt dazu gleichzeitig eine Angststörung.
Manch Depression ist leichter, manche schwerer.
Aber auch jeder einzelne Mensch ist nunmal anders, so wie jede Depression anders ist.
Trotzdem kann man sie in vielen Punkten zu einem Ganzen zusammenwürfeln und diese Gefühle haben einen Namen.
Einen Namen für eine Krankheit.

Endlich durchschlafen und Schnullerfrei

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Ich bin einer der Mütter die ständig gesagt haben : Das Kind wird eines Tages schon schlafen lernen. Es wird eines Tages von sich aus durchschlafen und spätestens in der Pubertät pennt die doch eh 15 Stunden am Stück.

Na gut, nach über drei Jahren änderte ich dann also meine Meinung, weil auch mein Freund mittlerweile hier so gut wie eingezogen war und wir seitdem bis zu 5x die Nacht vom Kind geweckten wurden.
Bissel viel, gell?

Die Zeit in der wir alleine waren, waren es also „nur“ 1-2x, kam der Mann, schlug es um auf 4-5x und wurde für mich zur schlimmsten Zeit.
Dazu muss man sagen, war die Mia schon immer ein schlechter Schläfer.
Bis zu neun Mal weckte sie mich in ihren ersten Lebensmonaten und als ihr Vater und ich uns trennten und sie seit der Trennung fortan alle zwei Wochen bei ihm war, wurden die Nächte nach den Besuchen nicht gerade besser.

Nun, Mia ist also mittlerweile drei geworden, mein neuer Partner ist so gut wie jeden Tag bei uns und die Nächte mal wieder eine riesen Katastrophe.

Es fing um 23 Uhr an mit rumbrüllen, mit jammern und ganz oft mit dem Verlangen nach „kuscheln“.

Bekam Mia zu wenig Geborgenheit, zu wenig Aufmerksamkeit aufgrund von meinem neuen Partner?
Ich achtete noch mehr drauf, ließ den Mittagsschlaf auch am Wochenende ausfallen (in der Kita fällt der schon lange aus), brachte sie später ins Bett etc…nichts änderte sich.
Gespräche brachten ebenfalls nicht viel und eines Tages waren wir einfach nur noch verzweifelt und mir kam die Tränen der Verzweiflung.

In der Schule fielen mir schlichtweg die Augen nur noch zu und Max machte nach der Arbeit gerne mal ein Nickerchen, was sich auch mal auf drei Stunden hinauszog…

Es musste also was passieren..
Ich kaufte ein neues Bett, wollte auch erst den Schnuller weglassen weil sein Verschwinden Nachts ebenfalls ein Grund war uns zu wecken, ließ das dann allerdings doch erst mal bleiben.

Das neue, größere Bett und das Umstellen des Zimmers, waren die eine Sache.
Ich schmiss auch allen Prüll raus, nicht genutze Dinge landeten im Keller und Mia kam aus dem Staunen gar nicht mehr heraus.
„Ein neues großes Bett Mama? Für mich? Bin ich jetzt schon sooo grohoß?“
Wir redeten oft darüber, dass große Kinder auch große Betten haben dürfen aber auch durchschlafen müssen.
Sie fand diese Schlussfolgerung ziemlich logisch und versprach ihr Bestes.

Das einzuhalten war allerdings nicht so einfach.
Dann also noch die nächsten Schritte, die dann ihre wahren Wunder vollbrachten.

Der Schnuller wurde vorerst an eine Schnullerkette angebracht, störte sie aber, was natürlich doof war.
Das Wasser neben ihrem Bett ermöglichte mir aber wenigstens dass sie nachts nicht mehr nach was zu trinken verlangte, da sie es sich ja jetzt selbst nehmen konnte.
Ihr Nachtlicht war super, ging allerdings immer wieder aus, was sie ebenfalls störte..

Ein neues Licht musste her, was einfach mal die ganze Nacht an blieb und das fanden wir zum Glück auch!
Auf Instagram habe ich es einmal markiert.

Dazu kam die Belohnungstafel und die war der wahre Schlüssel.

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Eine stinknormale Papptafel in Spalten gezogen und Glitzersticker in Form von Sternen.
Nach den 40x muss ich sagen, ist aber auch Schluss.
Aber, wie läuft das überhaupt ab?

Also, Mia bekommt bzw darf selbst jeden Morgen einen Stern aufkleben, wenn sie die Nacht durchgeschlafen hat und bekommt nach 10x ein kleines Geschenk.
Allerdings WEISS sie schon was sie bekommt, darf sich das mit mir aussuchen, da so die Motivation zum durchhalten viel stärker ist.
Das war’s.

Viel Geduld, erklären und drüber reden nicht vergessen.

Und was ist aus dem Schnuller geworden?
Ich fing an Mia Geschichten über die Schnullerfee zu erzählen, dennoch wollte sie ihn nicht abgeben.
Tage vergingen und dann war es soweit: der Schnuller war spurlos verschwunden.
Wir suchte ihn wie die Bekloppten und ich dachte nur noch, dass ist deine Chance!
Ich erzählte ihr also, die Schnullerfee hätte ihn mitgenommen!
Sie glaubte es und schon am 3.Tag war nie wieder die Rede davon.
Nach zehn Tagen ohne Schnuller und gleichzeitigem durchschlafen, gab’s einen Zauberstab, natürlich von der Schnullerfee, und Mia war das glücklichste und vorallem stolzeste Kind überhaupt.

Seitdem läuft hier alles wesentlich entspannter, es wird nachts nicht mehr nach dem Schnuller geschrien, nach dem abendlichen Bücher vorlesen wird noch mehr gekuschelt als sowieso schon und man spricht immer wieder darüber, wie stolz man auf das Kind ist..

Ich denke dieses darüber sprechen, ist wichtiger als die kleinen Belohnungen und ich bin sehr gespannt wie es bald abläuft, wenn die Tafel weg ist..aber darüber werde ich sicher auch nochmal berichten 🙂

Saftkur mit Kale&me

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Soo, 3 Tage wären geschafft und ich muss sagen, der erste Tag war definitiv der Schlimmste.

Gleich Morgens zu wissen, dass es keinen Kaffee gibt und nein, auch sicherlich kein Butterbrot, lässt einen ein wenig traurig werden.
Den halben Tag an Essen denken konnte ich auch ganz toll, aber worauf ich richtig neugierig war, waren wie die Säfte denn so schmecken.

Durchnummeriert von 1-6 gab es allmögliche Geschmacksrichtungen.
Von Ananas mit Gurke, bis Spinat und Avocado (waren meist 4 oder mehr Gemüse-/Obstsorten, aber deutlich mehr Gemüse), bis hin zu Dattel, Mandel, Salz, welcher mir auch am besten geschmeckt hat.

Das Gute ist, bei der nächsten Bestellung kann man sich seine Säfte selbst zusammenstellen und da würde ich den Nummer 5 mit Sellerie definitiv abbestellen..der war leider gar nicht mein Fall!

Der 2. Tag lief dann schon entspannter und das Hungergefühl war so gut wie weg. Bin ich allerdings an Essen vorbei gegangen, grummelte es trotzdem in meinem Bäuchlein, der bis dahin schon flacher war, als sonst.

Gestern war dann der letzte Tag und der eigentlich einfachste. Trotzdem war die Freude morgen wieder was essen zu können, natürlich riesig.
Müdigkeit oder gar Erschöpfung, hatte ich nicht.
Man pumpt sich ja auch quasi alle zwei Stunden ’ne Vitaminflasche rein..

Die Kur hat mir persönlich viel mehr gebracht, als vielleicht anderen.
Viele wollen sowas vielleicht einfach schon immer mal ausprobieren, ihren Körper reinigen, halt entgiften..bei mir gab es einen anderen Grund.

Ich habe all die Jahre verlernt zu essen.
Meist überfresse ich mich regelrecht, bekomme Bauchweh und der Heißhunger auf Fettiges hat mir schon das ein oder andere Pfund zuviel mitgebracht, was nicht nur ärgerlich sondern auch unfassbar belastend für das Wohlbefinden und die Seele ist.

Ich befand mich schon wieder in einer dieser Phasen, aß ständig zu viel und dann musste ich diese Kur machen, wollte sie unbedingt durchhalten und das Wichtigste : Ich wollte wieder dran erinnert werden, dass Essen Genuss bedeutet.
Das man mit bedacht seine Nahrung, sein Öl für seinen Motor aussuchen muss und um wieder runter zu kommen, von diesen unkontrollierten Essattacken.
Einfach ein bisschen Ruhe in meinem Bauch, den Sturm abklingen lassen.
Wieder bewusst essen und wenn man satt ist, was man durchs „langsame bewusste essen“ viel besser merkt, wann man aufzuhören hat um sich nicht danach wieder wie ein Fettkloß zu fühlen.

Die Kur hat bei mir einen Cut gemacht und ich bin so so froh, dass ich sie gemacht habe!
Alleine heute beim Frühstück hab ich mich viel mehr auf das Essen vor mir konzentriert, langsamer gegessen, aufgehört als ich satt war..ich würde diese Kur jedem empfehlen, denn Preis/Leistung sind absolut empfehlenswert!
Jede Flasche kostet ca 4€, die Zutaten nach Hause schleppen und schälen, Entsafter jedesmal sauber machen, entfallen zudem, daher ist der Preis für 18 Flaschen, meiner Meinung, vollkommen berechtigt.

Ob ich sie nochmal machen würde? Definitiv ja.

Mein Schminkparadis

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Da immer wieder Fragen auftauchen mit was und wie ich mich Schminke, dachte ich, wäre es mal an der Zeit ein bisschen darüber zu erzählen.

Zu allererst kann ich sagen, dass ich mein Gesicht so gut wie nie, mit flüssigem Make-up „bearbeite“, da sich das bei mir immer wie Spachtelmasse anfühlt und Make-up Flecken an Klamotten mag ich auch nicht…

Ich benutze daher wenn’s schnell gehen muss, das Mineral-Pouder von Babor, oder noch besser, auch wenn es etwas kostspielig ist, das Contour Kit von Anastasia Beverlly Hills.

 

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Die Pinsel ganz oben abgebildet von der lieben Felicitydesign.de, eigenen sich meiner Meinung nach perfekt für das Konturieren und Highlighten, so wie für auch andere Bereiche.

Hier eine kleine Anzeige aus dem Internet:

Pinselset „Humanity“ – 48,00 €
„Das Pinselset ist von mir eigens entworfen und ausgiebig getestet worden.
Dein neues Pinselset hat das Potenzial dazu Dein täglicher Begleiter zu werden, Du hast alles was Du brauchst in einem Set zusammen.
Vom Augenbrauenpinsel bis zum Puderpinsel, all das vereint in einer wunderschönen roségoldenen Mappe.
Eine Anleitung, für jeden einzelnen Pinsel wird Dir mit geliefert, sodass Du sofort mit Deinem Styling anfangen kannst.
Ich bin mir sicher die wunderschönen Pinsel lassen Dich genauso strahlen wie mich und setzen Deine Looks perfekt um.“

Farbe: Matt Rosa/ Rosegold
Lieferumfang: 8 Pinsel (Eyeliner, Highlighter, Bananenpinsel, Blender, Kontur, Rouge, Puder, Make Up) + Tasche
Material: Borsten aus Taklon/ Aluminium/ Holz

 

 

 

 

Da ich mir meine Wimpern machen lasse, brauche ich dort keine Wimperntusche, benutze lediglich nur noch Lidschatten aus dem Baborhaus und Lippenstift, meist auch von Babor oder Maybelline.

Meine Augenbrauen zeichne ich lediglich dichter, was anfangs mit einem Stift super klappte, ich aber jetzt doch auf die Pudervariante zurück gegriffen habe.

Hier mal das Bild von der Lidschatten- und Augenbrauenpalette. (BABOR)

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Das allerwichtigste allerdings, was nie nie fehlen darf, ist mein Rouge.
Hier benutze ich das von „Guerlain“

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Das sind auf jeden Fall die Basics und ich hoffe, euch einen kleinen Einblick geben zu können. 🙂
Aus mir wird nie ein Schminkprofi und ich hab auch nicht vor einer zu werden, aber ich habe in den letzten Jahren mich immer mehr mit dem Thema auseinandergesetzt uns muss sagen, es macht Spaß!
Und das ist mir hier eh das Wichtigste:)

 

 

 

 

 

 

 

Das Leonardoevent

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Ich wollte euch mal ein bisschen über das Leonardoevent berichten, da es auch für mich etwas sehr besonderes war und ja, jeden Tag erlebe ich sowas nicht wirklich.

Überpünktlich stand ich da, mich fragend, ob das wirklich der Skytower ist und wartete auf Kim und Nadine, die erstmal einen Parkplatz suchen mussten.
Ich autoloses Kind, kam mit der Bahn.

Also die zwei dann da waren, wurden wir unten in der Lobby gleich mit blauen Sekt begrüßt und durften mit dem Fahrstuhl in den 27. Stock.

Der erste positive Schock, wie unheimlich toll das Ganze aussah!
Es ging ja um die neue Richtung a la Möbel und aaah, die waren so so schön!
Wie gern hätte ich all diese Sachen in meinem Wohnzimmer 😀

Wir durften uns also erstmal umschauen, waren wirklich begeistert, durften so viele Snacks essen und Getränke trinken, wie viel wir wollten.
Später gab’s sogar noch ein „Flying Buffet“ und Livemusik von Ramona, aus einer der Staffeln von „The Voice“.

Kurz darauf wurden wir von den Geschäftsführern Frau und Herrn Kleine in Empfang genommen und waren noch geschockter (positiv), weil die zwei Herrschaften sowas von freundlich, bodenständig und so mit voller Freude und Herzen uns alles erzählt haben, was die Marke „Leonardo“ überhaupt ausmacht.

Neben dem ganzen Glassortiment, was ich schon seit meinem 14. Lebensjahr kenne, sind die Macher von dieser Marke den nächsten Schritt gegangen in die Möbelausstattung und ja, auch in Richtung Schmuck, der heute auch von meinen Ohren glitzert.

Leonardo ist gar nicht sooo teuer wie man vielleicht dachte, auch gibt es nicht nur Vasen und Gläser, mittlerweile bietet es ein ganz schönes Sortiment an anderen Dingen an, ohne sich dabei zu verlieren.

Wir unterhielten uns Stunden, machten Fotos, unterhielten uns mit Frau Kleine sogar über unsere Kinder, bekamen am Ende eine tolle Presenttasche und es gab sogar Umarmungen!

Total glücklich gingen wir gegen 22 Uhr und ich freu mich jetzt schon, die Leute eines Tages wieder zu treffen! 🙂

Bauchgesundheit bei Kindern

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Heute widme ich mich einem Thema, was mir wirklich sehr am Herzen liegt.
Es geht, wie die Überschrift schon vermuten lässt, um die Gesundheit in Babys Bäuchlein.

Als Mia geboren wurde, wurde sie direkt von mir gestillt.
Ich stillte sie bis sie sechs Monate wurde und fing etwa im 4. Monat mit Beikost an.
Es gab pürierte Möhre und die landete mit angewidertem Babygrumpygesicht wieder auf den Boden.
Oder in meinem Gesicht.
Nun gut, wir probierten also hin und her und am Ende wusste ich, mein Kind ist eher der „grün“ Esser und auch Kartoffeln waren der Hit.
Da ich die gesamte Schwangerschaft eigentlich jeden Abend Broccoli und Kartoffeln aß, machte ihren Hunger auf diese irgendwie verständlich.

Mir war es von Anfang an ziemlich wichtig, wie es um Mia’s Wohlbefinden steht.
Also ist es klar, dass man in der Stillzeit weder raucht noch trinkt und auch auf bestimmte Speisen verzichtet.
Ich aß mal etwas kohlhaltiges und tada, mein armes Baby brüllte mir die Bude zu und ich hätte mir am liebsten meinen Kopf auf den Tisch gehauen.
Mehrmals.

Alles was ich aß, zu mir nahm, gab ich an mein Baby weiter.
Blähungen, Schmerzen und kleine Pupse die stecken blieben, sind für beide Seiten der Horror.
Diese Probleme allerdings, treten bei den meisten so oder so auf.
Was hat uns dabei eigentlich so geholfen?

Der Fliegergriff, der Klassiker, half nur Anfangs.
Mia brüllte quasi die ersten drei Monate jeden Abend bis tief in die Nacht und irgendwann half auch der nichts mehr.
Kümmelzäpfchen leider auch nicht, sehr wohl aber ein warmes Kirchkernkissen, ganz viel Ruhe, Liebe und ja, auch mal der Föhn.

Der Föhn war eigentlich meine liebste „Waffe.“
Das spannende Geräusch, die angenehme Wärme Richtung Bauch (bitte aufpassen dass man das Baby nicht grillt :D), ermöglichte mir ruhigere Abende.

Tagsüber war sie aber eher ruhig.
Sie lächelte viel, war irgendwie immer zufrieden und das hilt auch an, als sie älter wurde.

Mia bekam jeden Tag mit 2 Jahren z.B eine Tupperdose mit Erdbeeren, Heidelbeeren, Banane oder Gurken, Tomaten und Paprika. Auch Zuhause kochte ich ständig gesund.
Natürlich hatte sie auch da mal ihre Trotzphasen, aber in allem war sie ein Kind was so gut wie nie Verdauungsprobleme hatte noch war ihre Stimmung eher selten im Meckermodus.

Was viele leider nicht wissen, ist, dass man unseren Darm das „2. Gehirn“ nennt.
Viele wissen einfach nicht was die Ernährung, vorallem im Kleinkindalter, so anrichten kann.
Vorallem die schlechte Ernährung.
Die Nahrung die uns zugeführt wird, wird mit sensiblen Verbindungen direkt in unser Hirn weiter geleitet.

Bei unruhigen eher schlecht gelaunten Kindern kann man schon mal auf die Ernährung schauen.
Zu viel Zucker, Fett und eben Fertig- Tütenprodukte, lassen auch im Kleinkindalter den Blutzucker zu hoch schellen und fallen ebenso abprubt wieder ab.
Schlechte, teilweise aggressive Laune macht sich bemerkbar.

Dieses Verhaltensmuster machte sich auch schon bei meiner Mia bemerkbar.

Denn irgendwann ließ ich das mit den Süßigkeiten und den Fetten etwas aus der Strenge und bekam prompt die Quittung dafür.

Irgendwann bemerkte ich desto weniger Süßes sie bekommt, auch mal ne Pommes weniger, desto schneller beruhigte sie sich von ihren Trotzanfällen und auch die Nächte (hier half aber auch ein Plakat), wurden deutlich ruhiger.

Genügend Vitamine, Mineral- und Nährstoffe sind neben Liebe und einer sicheren Umgebung das A und O für die Gesundheit unserer Kinder, und das schon im kleinsten Alter.

Daher danke ich @milupa_official das ich diesen Blogeintrag schreiben und veröffentlichen durfte und hoffe, das diese Aktion einigen Müttern denen das Thema noch nicht ganz bewusst war, etwas die Augen geöffnet und geholfen hat.

Als Anreiz könnt ihr noch bei Instagram unter dem Hashtag #babysbäuchlein viele weitere Informationen einsammeln.

Regeln und Rituale

Regeln und Rituale sollte es in jeder Erziehung geben.
Meiner Meinung nach, ist es sonst keine richtige Erziehung und schadet auch später dem Kind.
Kinder brauchen feste Zeiten, feste und gewohnte Rituale, die ihnen Sicherheit geben.
Mia taten diese Rituale schon immer gut, auch mit 6 Monaten schon!
So schlief sie z.B schon immer gut ein.
Zwar nicht durch, aber da sind wir zum Glück auch langsam auf dem richtigen Weg.

Morgens gibt’s immer ’nen Kakao, ja, direkt nach dem Aufstehen.
Wir gucken gemeinsam Kika, nach ca 20 min wird sich angezogen (was sie alleine anziehen kann, lass ich sie auch) und dann Zähne geputzt.
Vor der Kita bekommt sie immer Gurken und Tomaten und für die Kita dann ein Brot oder Baguette mit Käse, Leberwurst etc.

Wir verlassen gemeinsam das Haus und gegen Nachmittag ist sie wieder bei mir.
Je nachdem gehen wir erst nach Hause, wo wir gemeinsam was essen oder spielen wie malen, kneten, Puzzle, diverse andere Spiele, Bücher lesen oder einfach nur kuscheln. Manchmal machen wir hier aber auch ’ne kleine Party und tanzen durch’s Haus.
Oft gehen wir aber auch einkaufen, treffen Freunde oder gehen mit dem Max raus.

Am Abend wird gegen 18 Uhr gegessen, danach sich fertig gemacht wie umziehen und Zähne putzen.
Fernsehen lass ich in der Woche am Abend weg, da die Kita mit all ihren Kindern und den Unternehmungen danach wohl genug an Reizüberflutung bieten.
Stattdessen wird wieder vorgelesen und gekuschelt.
Auch darf sie mir erzählen, wie sie den Tag so fand, aber nur wenn sie möchte.
Dasselbe frage ich sie nach dem Kindergarten.

Am Wochenende sieht alles sehr entspannt aus.
Wir gucken meist einen Film am Morgen, frühstücken im Bett und es gibt auch mal 2 Kakaos.
Ich putze dann meistens die gesamte Wohnung und Mia spielt für sich oder Max beschäftigt sich mit ihr, vorausgesetzt er ist schon wach. Lassen ihn immer ausschlafen, da ich eh weniger Schlaf als er brauche.
Was wir dann machen, ist sehr unterschiedlich.
Ob spazieren, essen gehen, Kino, zur Oma, Tierpark, Kinderspieleparadis oder oder…da gibt’s genug Sachen die man mit einem Kind machen kann.

Abends ist es dann aber wieder dasselbe, gerne aber auch mal eine Stunde später oder so.
Es ist Wochenende und das soll sie auch merken.

Mia darf meiner Meinung viel, da ich ihr das Gefühl von Kindheit, Glücklichsein und Lockerheit übermitteln möchte, nutzt sie das allerdings aus, wird hier auch die Leine zurück gezogen getreu dem Motto : Nutzt du meine Gutmütigkeit aus, wird sie weniger.

Auch werden Konsequenzen die angedroht werden zu 100% durchgezogen und fruchten nach einiger Zeit wirklich sehr, auch wenn es mir schon das ein oder andere Geschrei sprich Theater in der Bahn bzw. in der Öffentlichkeit beschert hat.

Sie hat sich selbst abzuputzen wenn sie auf Klo war, sich selbst anzuziehen soweit sie es eben kann und auch andere Dinge müssen selbstständig gelöst werden.
Auch das Aufräumen muss selbst getätigt werden, ansonsten darf nicht das nächste Spiel ausgepackt werden.
Weigert sie sich, hat sie auf gut deutsch Pech gehabt, bis sie es eben wegräumt.
So ist das auch mit dem Essen.
Sucht sie sich was aus, hat sie erst das ganz aufzuessen, bevor es was anderes bzw. was Neues zu essen gibt.
Auf Parkplätzen und bei Straßen MUSS sie mir die Hand geben und beim einkaufen darf sie sich eine einzige Sache aussuchen, mehr nicht.

Dafür darf sie halt wie schon geschrieben bei mir im Bett frühstücken, muss im Restaurant nicht auf Teufel komm raus auf dem Sitz sitzen bleiben und Süßigkeiten sind hier ebenfalls erlaubt.

Ich hoffe ich konnte euch einen kleinen Einblick in meine Erziehung geben und muss sagen, Mia ist meiner Meinung nach ein tolles Kind geworden.
Ja, sie ist im Trotzalter, sie rastet mal aus, schreit und weint aber..es gibt schlimmeres, da dies nicht alltäglich ist.

Viel schlimmer ist das nicht durchschlafen wollen.
Das allerdings, haben wir tatsächlich dank eines Plakates mit Glitzersternen gelöst bekommen.
Für jede durchgeschlafene Nacht gibt es morgens einen Stern und nach 10x darf sie sich was aussuchen wie ein kleines Geschenk oder eine Unternehmung.

Jeder soll sein Kind so erziehen wie er es für richtig hält aber wenn man merkt, es läuft nicht richtig, darf man sich gerne mal Anregungen holen.
Auch ich hab nicht immer alles richtig gemacht und mir nach und nach alles zusammen gewürfelt.
Wichtig ist nur, dass am Ende was bei rauskommt, womit Mama und Kind glücklich miteinander sind.

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